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1) Unterschätzte Gefahr durch angeschossene Wildschweine !

Die verstärkte Jagd auf Wildschweine (angeblich zur Eindämmung der ASP) führt zu unkalkulierbaren Gefahren für viele Waldbenutzer, insbesondere für unbedarfte Spaziergänger und Erholungssuchende. Nahezu jedes Wildschwein hat bereits Schrotkugeln in seiner dicken Haut stecken, verbunden mit den üblichen Infektionsfolgen. Handelt es sich bei diesen leider sehr verbreiteten Fehlschüssen nicht um lebensbedrohliche Verletzungen für das angeschossene Tier, hält sich die schmerzbedingte Agressivität der Tiere noch in Grenzen. Anders verhält es sich aber, wenn die von den Jägern herbeigeführten Verletzungen der Tiere doch ernster werden. Abgesehen von der höchst unnütz zugefügten Quälerei wird dadurch eine Angriffslust dieser dann doch als ziemlich gefährlich zu bewertenden Tierart fremdproduziert, die sich für arglose Spaziergänger und unbewaffnete Naturfreunde dann sogar lebensbedrohlich auswirken kann. Läßt sich das Angriffsziel der so verletzten Tiere nicht z.B. durch Freilassen eines mitgeführten Hundes (von der Leine) von sich selbst abwenden, hilft es oft nicht einmal, sich in einer Gruppe im Wald zu bewegen - denn auch bei raschem Auseinanderstoben der Gruppe, wählt sich ein verletztes einsames Tier oder gar als Mitglied einer Rotte mindestens ein Opfer aus, das nach einem solchen Angriff meist schwer verletzt ist oder sogar einen tragischen Unfalltod erleidet. 

Zu den Gefahren / Tipps für richtiges Verhalten bei einem Wildschweinangriff (vgl. auch die Stellungnahme des Försters und Jägers Manfred Eckhardt,HessenForst)

Etwas Sicherheit gegenüber einem Angriff liefert da wohl nur ein geschlossenes Gefährt, wobei Verkehrsunfälle mit meist schlimmen Folgen durch aufgestachelte "wilde Sau" auch in tierischer Ausgestaltung keine Seltenheit mehr sind. Nicht nur auf diese Weise fördert die Forstbehörde durch Ausweitung der Hobbyjagd (vgl. dazu den Menuepunkt  - "Abschaffung der Hobbyjagd") die Gefahren der Waldbenutzung. Auch durch das verstärkte Aufstellen von Hochsitzen und das Errichten von Ankirrplätzen (Futterstellen) direkt am Rand von bewohntem Terrain und an Wanderwegen wird das Problem bewußt, bzw. infolge Profitgier geduldet geschürt. Wildschweine halten sich naturgemäß vermehrt dort auf, wo sie Nahrung wittern und / oder schon gefunden haben. Obwohl sie bis zu 50 Km im Radius in 24 Std. zurücklegen, suchen sie in aller Regel immer wieder die Stellen auf, an denen Nahrung und Leckereien zu finden sind. Das betrifft infolge des unwiderstehlichen Geruchs von Lebensmittelresten (Haushaltsabfällen) und aufgestellten Futtertrögen für Nutztiere natürlich besonders bewohnte Flächen. Selbst vor eingezäunten Grundstücken machen die Allesfresser keinen Halt und versuchen durch Niederreißen und Untergraben von störender Einzäunungen, solche Nahrungsquellen und Genuss-Stellen zu erreichen. Die örtliche Forstbehörde, z.B. in Gestalt des Forstamtsleiters negiert das Problem lapidar damit, dass die offensichtlichen Wildschwein-Spuren als Aufwühlstelle von Amseln stammen sollen. Abhilfe soll auf Wunsch nicht dadurch geschaffen werden, dass die Hochsitze nicht mehr in Grundstücksnähe bzw. Dorfnähe aufgestellt werden bzw. abgebaut werden sollen und die Bejagung der Tiere in Wohnnähe eingeschränkt werden könnte. Nein Im Gegenteil wird angeboten, die Bejagung der Tiere in diesem Gebiet noch zu verstärken, damit die Folgen begrenzt werden sollen. Schlimmer geht´s nimmer ! Wie soll ein Problem durch Verstärkung der Folgen denn gelöst werden können ? So stehen sich die verschiedenen Sichtweisen unüberbrückbar gegenüber, wobei eine der Ansichten offenkundig von wirtschaftlichen Interessen bestimmt wird.   

In Wabel versuchen höchstens "Amseln" unerwünschten Einlass unter der Einzäunung zu bekommen!  

Amselfedern oder Wildschweinborsten ?

Deutliche Amselwühlstelle

 

      Ach ja - Ach soo ! Na klar, das sind ja auch nur AMSELFELDER ! ?

 

Immer wieder eine gute Idee !

Wie lieblich das doch aussieht ?

2) Die erdrückenden Negativfaktoren der Spätblühenden Traubenkirsche  

Notwendige Maßnahmen zur Eindämmung des stark invasiven Gewächses, die von der Forstverwaltung seit vielen Jahren wohl bewußt unterlassen werden. Spätblühenden Traubenkirsche ,auch als Waldpest bekannt  Spätblühende Traubenkirsche

Wie giftig ist denn die Spätblühende Traubenkirsche und welche Teile enthalten hohe Dosen an cyanogenen Glycosiden ? Vor allem die Rinde und ihre Samen enthalten unter anderen Amygdalin und Purasin. Diese zersetzen sich zu Bittermandelöl und Blausäure. Beide Stoffe gelten als giftig für Mensch und Tier.

Ebenso giftig sind das Holz, die Blätter und ihre Blüten. Dagegen immun ist einzig die Gespinstmotte.

 

Es gibt zwar effektive Maßnahmen zum Eindämmen der invasiven Neophyten - doch die Forstbehörde hat in der Vergangenheit ja sogar die Existenz dieses Waldschädlings bestritten, obwohl der damalige Revierleiter im Jahr 2003 selbst rund 200 Stück dieser als tolle Vogelbeerenlieferanten angepriesenen Wurzelbrüter von seinen Arbeitern anpflanzen ließ. Danach wurde einfach behauptet, es handele sich gar nicht um die spätblühende, sondern um die weitaus harmlosere frühblühende Traubenkirche, schon um teuren und arbeitsaufwändigen Beseitigungsmaßnahmen aus dem Weg gehen zu wollen (bis zu 2.200 € / ha u. Eingriff).  Und so müsste eigentlich mit dem Problem umgegangen werden: "Waldbaulicher Umgang mit der Spätblühenden Traubenkirsche"

 

3) Das Jakobskreuzkraut

Die örtlichen Forstbehörden ignorieren die Gefahr der unkontrollierten Ausbreitung solcher Giftpflanzen Gefährliches Grünzeug. Aufgrund der Nachlässigkeit / der Fehlerhaftigkeit der Forstverwaltung beim Versuch gegen die unkontrollierte Verbreitung der für Mensch u. Tier hoch giftigen Pflanze vorzugehen komnt es zur immer stärker werdenden Verbreitung diese für Magerböden prädestinierten Schädlings. 

(Vorsicht vor dem Jakobskreuzkraut)

UnserHonig-45Grad-NDR-28-05-18-03

Das JKK wird auch von Bienen aufgenommen und in den Honig abgegeben. Die Schadstoffe des in dieser Weise zum Teil hoch belasteten und oft unkontrolliert in den Handel gelangenden Honigs lagern sich im menschlichen Körper immer weiter ab, sind nicht abbaubar und führen oft zu erheblichen Gesundheitsschäden. Verantwortungsvolle Imker müssen immer größere Mengen an kontaminierten Honig entsorgen und setzen so ihre Existenz auf Spiel.

(Das Video über "Unseren Honig - geliebt und gefährdet" ist wirklich sehenswert !)

Die Erfahrung hat ja gelehrt, dass es natürlich viel mehr verantwortungsvolle, als skrupelos profitgierige Menschen gibt: Also weiter so  - f r e i w i l l i g e   S e l b s t k o n t r o l l e -  dann können Gesundheitsgefahren nach Einschätzung von bezahlten Gutachtern ja nahezu ausgeschlossen werden. Und natürlich Naturnähe  - entgegen der alltäglichen Realität, (Naturnähe nämlich nur für  2- 5 % der Waldfläche verpflichtend) nach außen hin vorgeben   - Wer das wirklich glaubt, glaubt wohl auch noch daran, dass die Umwelt z.B. durch Selbstkontrolle von sogar speziell dazu berufenen Behörden tatsächlich noch zu retten ist.  I had a dream  - aber die Hoffnung stirbt dann ja wohl doch zuletzt und am Ende soll noch Alles gut werden. Aber wann ist denn das Ende und durch welche Calamitäten müssen wir bis dahin denn noch durch ? Nun denn - schön weiter an der Nase herum führen lassen und den drei Affen huldigen - nichts sehen - nichts hören und erst recht nichts sagen. So gelangt man bestimmt am schnellsten an das Ziel, dass Alles doch noch gut werden wird. Mäh - Ihr gutgläubigen Schafe. Immerhin ist es ja gut, dass es trotz des gravierenden Bienensterbens überhaupt noch solche Exemplare gibt.

 

4) Allergien auf dem Vormarsch

Trotz zunehmender Allergien, z.B. den Eichenprozessionsspinner immer schön effektiv mit extrem agressiven Insektiziden bekämpfen, obwohl es auch umweltschonende und Maßnahmen ohne Gesundheitsgefahren gäbe, so beißt sich die Katze doch so schön in den Schwanz - Was Allergien verhindern oder abmildern soll, führt vermeintlich sogar zur Verstärkung der Allergieanfälligkeiten (das ist wissenschaftlich natürlich noch nicht nachgewiesen).