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Sa-Tierisches

Neue Nachrichten aus dem Sieger-Verlierer-Ziegenpeterblatt

 

Wie uns eben bekannt wurde , ereignete sich vergangene Woche ein unfassbarer Zwischenfall in Wabel.

 

Frau Heike Rotkäppchen, eine Anwohnerin aus Wabel, wurde hierbei von einem Wolf auf unflätigste Weise belästigt. Um den Angreifer abzuwehren, musste Frau Rotkäppchen zum Äußersten gehen und dem Bösewicht das Fell über die Ohren ziehen.

 

 

Nach Auskunft der zuständigen Dunststelle in Lawalist, wurden die Ermittlungen sofort aufgenommen. Laut der Aussagen verlässlicher Zeugen handelt es sich bei dem Angreifer um ein dunkelhaariges,  männliches Lebewesen, anscheinend um einen Wirtschaftsflüchtling aus den Balkanstaaten. Die zuständige Dunststelle weitet ihre Ermittlungen dahingehend aus.

 

Wie dem Ziegenpeterblatt zugetragen wurde, handelt es sich nicht um einen Einzeltäter.

 

Der Leiter des Fürstenamtes Grabbelkow, Herr Dr. Helge Fuss, stellte in einer Anfrage klar, dass es sich höchstwahrscheinlich um eine ganze Bande von Kriminellen handelt und man schon mit den örtlichen Jagertee-Verband in Gesprächskontakt stehe.

 

Der Vorsitzende des Jagertee-Verbandes war zu einer Stellungnahme zwar erschienen, konnte aber keine verständliche Stellungnahme abgeben. Er hatte in der Eile seine Zähne zuhause im Glas vergessen und auf die Schnelle konnte kein passender Dolmetscher herbeigerufen werden. Deshalb werden wir hierzu später weiter berichten.

 

Der Landmisthaufenminister Dr. Brotstube, verwies hingegen auf den besonderen Schutzstatus von Minderheiten wie er bei der Familie Wolf vorliege. Aus dem Kanzleramt wurde verlautbart, dass dessen Chefin, Frau Dr. Aurora Murksel schon vor einiger Zeit eine besondere Willkommenskultur für diese verfolgte Art ausgesprochen hatte.

 

Auch die Vorsitzende der Natur-Art-Organisation BAND ( Bitte (alle) Asylanten nach Deutschland),  Carina Zwieback, ist entsetzt über die populistische Verbreitung von Lügen und Anfeindungen einzelner Rotkappen in Bezug auf die Asylsuchenden.

Das muss unverzüglich aufhören, mahnt Frau Zwieback. Sie gehe auch davon aus, dass die Fakten über den Tathergang verdreht worden seien und somit Herr Wolf das eigentliche Opfer sei. Man könne doch nicht einfach jemanden das Fell über die Ohren ziehen, nur weil er freundlich um Asyl gebeten habe. Jetzt stehe der arme Wicht völlig unbekleidet und ausgeraubt im Wald herum. Frau Zwieback stellte wiederum Strafanzeige gegen Frau Rotkäppchen.

Das Fürstenamt Grabbelkow setzt zur Auffindung des Gesuchten im Wald nun seinen besten Mann ein. Es handelt sich hierbei um den Revierfürsten von Wabel, "Herrn Renzo Nichtsnutzling.

 

Herr Nichtsnutzling, wie sehen denn Ihre geplanten Maßnahmen zur Ergreifung des Flüchtigen aus?"

Effektiv Vergraulen

 

„Wir werden im Fürstenamt Grabbelkow mehrere Wochen lang Plakate malen, auf denen Schafe dargestellt sind und diese danach überall im Wald aufstellen, erwidert begeistert der Revierfürst Herr Nichtsnutzling. Der Wolf wird sich im Hin- und Anblick dieser Plakate totlaufen.

Wervolle Hilfe erwartet der Fürstenamtsleiter Dr. Fuss auch von den örtlichen Kindergärten und Grundschulen beim Ausmalen der Schafe.

Aus großer Dankbarkeit für deren Unterstützung setzt er sich an diesen Stellen bei der Öffentlichkeitsarbeit besonders ein.

Die Landesfürstenanstalt unterstützt die Kampagne aus Spendenmitteln in Form von Mitarbeitern und mit Zeichenmaterial. Die Vorsitzende der Landesfürstenanstalt, Frau Manuela Schaum, erwägt in Zukunft verstärkt für die Malbereitschaft der Mitarbeiter in den einzelnen Fürstenämtern einzutreten.

 

"Unsere Mitarbeiter gehen voll konzentriert und motiviert dieses Thema an". Frau Schaum unterstreicht die Wichtigkeit solcher unaufschiebbarer Maßnahmen.

 

„Frau Schaum, was wird denn dann aus den Waldumbaumaßnahmen in Bezug auf die Anpflanzung der Duftbäumchen ? “  fragt die Redaktion des Ziegenpeterblattes.

 

Frau Schaum bestätigt uns gegenüber dennoch die zügige Durchführung solcher Neuauffürstungen voran zu treiben.

Diese Anpflanzungen sind enorm wichtig; wir benötigen große Mengen an Duftbäumchen gegen den Mief in unseren Amtsstuben. Um die Duftkollektion „Altbacken, Zurückgeblieben, u. VonGestern“ gesellen sich nun zwei völlig neue Duftrichtungen „Hintenan und Versagen“. Ich denke, dass werden in diesem Jahr wohl unsere Favoriten, bemerkt Frau Schaum stolz.

 

Auch das Landmisthaufenministerium ist begeistert und bestellt in großer Stückzahl diese berauschenden Düfte. Auch Duftmischungen daraus gelten als hipper Renner und sind gefragt wie nie.  Wir, das Ziegenpeterblatt bleiben natürlich dran an diesem Fell und werden zeitnah weiter Bericht erstatten.

 

Andy Münch- Hausen, immer nah am (F)locus