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Kaskadennutzung

 

1) Mehrfachnutzung von Holz, nicht nur zu energetischen Zwecken

 

Kaskadennutzung beginnt z.B. mit dem vermehrtem Einsatz von Holzprodukten:

Kaskadennutzung bei Holz

Auch kurzlebigere Holzprodukte machen im Holzkreislauf durchaus Sinn. Beispielhaft können Obst-und Gemüsekisten genannt werden. Aus einheimischem Holz für regionale Produkte eingesetzt, sind sie ein Musterbeispiel der nachhaltigen Nutzung. Das naturbelassene Holz ist stofflich verwertbar und Ausgangspunkt einer sinnvollen Kaskadennutzung. Das Dogma „Mehrweg ist besser“ führte in der Vergangenheit zur sinnlosen Verdrängung dieser Verpackungsart.

Kaskadennutzung von Holz –ein besonderes Beispiel von „cradle-to-cradle®“

Holznutzung ist aktiver Klimaschutz

Frischholz muss für stoffliche Nutzer bezahlbar bleiben
•Eine funktionierende Holzwirtschaft ist die Basis einer    anschließenden Recyclinggesellschaft.
•Auf Grund der Nutzungskonkurrenz im Frischholzbereich wird die HWI zum zunehmenden Einsatz von Altholz gezwungen
•Eine zunehmende Konkurrenzsituation zwischen Spanplattenindustrie und energetischer Verwertung führt zu existenziell bedrohlichen Altholzpreisen
•Ziel muss es sein, der HWI die Rohstoffe zu auskömmlichen Preisen zur Verfügung zu stellen, die sie benötigt
•Frischholz muss für die Primärverarbeiter bezahlbar bleiben und sollte nicht in großen Mengen unter wirtschaftlicher Förderung in Holzfeuerungen genutzt werden
•Der BAV fordert die Kaskadennutzung, die schon im Forst beginnt und einen deutlich höheren Klimaschutzbeitrag durch CO2-Bindung leistet

Haushaltsnahe Nutzung von Holzprodukten erfordert auch Sammelkonzept außerhalb der Sperrmüllsammlung

In Umsetzung der Nutzungskaskade von Holz und der mit Blick auf den Klimaschutz erfolgten Förderung erneuerbarer Energien entspricht es der gesetzgeberischer Konsequenz, wenn Altholz haushaltsnah nicht nur auf dem eher unbequemen Weg der Sperrmüllsammlung, sondern kleinere Holzgegenstände regelmäßig in Verbindung mit der Wertstoff-/Rohstofftonne abgeholt werden.Insbesondere kleinere Holzverpackungen wurden in den letzten zwei Jahrzehnten konsequent vom Markt verdrängt, da der einzige regelmäßige Entsorgungsweg für den Bürger die Mülltonne war. Damit entstand der falsche Eindruck, dass Holz nur schwer recycelbar ist.

Der BAV fordert daher neben der Sperrmüllsammlung eine haushaltsnahe Erfassung von Holz einzurichten, gemeinsam mit anderen Wertstoffen.

Werststoffsammlung für Holz

Der vollständige Beitrag des BAV (Bundesverband der Altholzaufbereiter und -verwerter e.V.) vom 19.05.2011

Praktische Herausforderung der Nutzungskaskade bei der Altholzverwertung

 

Kaskadennutzung von Holz - Helmholtz UFZ - Aug 2016

 

BIOMASSEKASKADEN Mehr Ressourceneffizienz durch Kaskadennutzung von Biomasse

– von der Theorie zur Praxis (Kurzfassung)

 

 

2) Nutzen, was von uns übrigbleibt:

 (P) wie Wissen   Bioenergie durch Urin

 

Der ganze Beitrag: Spuren, die wir hinterlassen

 

3) Fäkal - Briketts  (Nichts muss ungenutzt und teuer entsorgt werden !)

Was ist Biokohle, anders genannt auch Pflanzenkohle

 

spectrum.de Biokohle - das neue, alte Wundermittel

Was ist Biokohle und wie wird sie hergestellt ?

Biokohle - ATB Potsdam

Recycling - Das Geschäft mit dem Geschäft

Diplomarbeit des Dipl.-Ing. Wolfgang Berger, Hamburg  Aus Schei... wird Erde

Briketts aus Kuh - Dung

... solche Maschinen zum Pressen der Briketts gibt es in diversen Ausführungen !

Kuhmist Brikett-Maschinen

Biokohle - UN - Forscher empfehlen mit Fäkalien zu heizen

Kot als Brennstoff Energie aus dem Klo

Fahren mit Fäkalien - Der Mistkäfer

 

Die Kick Shit- Challenge ... der neue Internet- Hype "Jonglieren mit der Klorolle"

Spenden für Viva con Aqua. Eine lobenswerte Initiative... und doch nur ein Kratzen an der Oberfläche.  

Die Jonglage der Industrie mit der Umwelt bedroht nicht nur 2,5 Mrd. Menschen, sondern letztlich die gesamte Menschheit. Da die Politik es global unvermindert zuläßt und es wohl aus rein wirtschaftlichen Finanzinteressen - vermeintliches  sog. Allgemeinwohl !  (siehe z.B. das Verhalten der Autoindustrie, der Energieindustrie, der metallverarbeitenden Industrie etc.,etc.) kontinuierllich duldet, dass der Klimawandel, die vielfältigsten Verschmutzungen und Vergiftungen sowie das daraus folgende Artensterben der Tiere und Pflanzen nicht tendenziell abgewendet werden, wird am Ende oder gleichzeitig auch die Menschheit als vollkommenstes Derivat der Tierwelt ausgerottet sein. Wenn wir es durch bloße Untätigkeit und träge Ignoranz dazu kommen lassen, haben wir dazu - und zwar jeder Einzelne von uns - selbst beigetragen. Also Kick - Shit .....Weg mit dem Mist, der uns selbst zerstört. Warum also z.B. nicht beginnen, den Müll unserer Gesellschaft u.a. in Form von Fäkalien zur Energiegewinnung optimal zu nutzen ? Sei dabei und unterstützte umweltfreundliche Recycling - Projekte, die sich anfangs selbstverständlich nicht in Einklang mit den radikalen Finanzinteressen der Großindustrie bringen lassen. Aber die einflussreichen "Geldsäcke"   werden die herkömmlichen für sie einträglichen Verfahren auf jeden Fall auf Kosten der Umwelt zu lange und wohl bis zum endgültigen Ausquetschen auf der Ebene der "poor dog" fortführen, wenn wir das zulassen. Eigentum bedeutet auch Verantwortung. Nicht umsomst wird so oft der Grundsatz bemüht - "Eigentum verpflichtet" - .Für jeden ist doch klar, dass umweltpolitisch der Ausstieg aus der Braunkohlegewinnung erfolgen muss, aber wann das sein wird, bestimmt immer noch ausschließlich der Herrscher über das Eigentum; also mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit wird das nicht vor 2038 erfolgen. Nun denn,....  weg mit der größten Waldfläche von NRW (die Hambacher Forstfläche), Was stört es schon, wenn allein dadurch diese riesige Waldfläche als bedeutsamer Sauerstoffspender zukünftig wegfallen wird. Nein es kommt sogar noch besser ! Der zukünftig dann wohl noch verstärkte (oder zumindest nicht verminderte) Einsatz der Braunkohle zur Energiegewinnung wird den Zustand unserer Atmosphäre nachhaltig "verbessern" und so unsere zukünftigen Lebensverhältnisse schadenstiftend bestimmen. Anm. - Erster Erfolg auf dem Weg, den Klimawandel abzumildern und das Ziel zu erreichen, die Erderwärmung auf nur 1,5 ° C zu begrenzen. Rund 1 Mio. Bäume in NRW dürfen noch eine Weile ihre so wertvolle Arbeit verrichten. Das OVG Münster hat im Eilverfahren die Abholzung zunächst gestoppt und auf die Entscheidung im Hauptsacheverfahren verwiesen. Die Berichte von 6.000 verschiedenen Klimaforschern, die allesamt die katatrosphalen Auswirkungen einer Erderwärmung von nur 1/2 ° C mehr als 1,5 ° C schillernd darstellen, haben nun doch erste nur in Halbstarre Verfallene etwas wachgerüttelt und das Bewußtsein, auch selbst nicht inaktiv bleiben zu dürfen, ein wenig gestärkt. Warum läßt sich das wichtige Ziel nicht gemeinsam verwirklichen ? Der Psychologe hat eine Antwort. Die Weltgemeinschaft von rd. 7 Mrd. Menschen ist einfach zu groß ! Warum soll sich denn der Einzelne engagieren, wenn am anderen Ende der Welt der Mitmensch doch auch betroffen ist und etwas tun könnte. Dann soll der das doch übernehmen;  warum denn ich ?   Laut Psychologenansicht besteht bei einer Menschenanzahl ab rund 100 aufwärts, die auch nicht mehr um ein Lagferfeuer sitzen könnten, keine Grundlage mehr für gemeinsames Denken. Nur Angst und Furcht könnte in solch einem Fall zum eigenen Handeln aktivieren. Die immer deutlicher prognostizierten lebensbedrohlichen Auswirkungen einer Erderwärmung um 2 ° C oder mehr sind und werden für jeden Einzelnen stetig klarer. Also raus aus der Lethargie und auch selbst handeln, weil keine Zeit mehr zu verlieren ist. Wenn der Andere erst furchtbare und grausamere Schreckensbilder braucht, um dann endlich doch ´mal aufzuwachen, sollte es jedem eine stolze Zufriedenheit bereiten, nicht selbst so ein Ignorant zu sein und mit hellem Geist daran mitzuwirken, der gesamten Menschheit die Zukunft etwas weniger schreckensbeladen zu gestalten. Wenn jeder so gleichgültig wie bisher weiter verfährt und die Politiker ungehindert den direkten Kurs in die Apokalypse nehmen lässt - dann braucht sich auch niemand mehr über das Problem mit dem Endlagerort für die unzähligen Uranfässer irgendwelche Gedanken zu machen - die Zeche zahlen auch hier nicht die Profiteure, sondern wir als Steuerzahler mit unseren eher schmalen Finanzen und zudem auf Kosten unserer Gesundheit.  Schadensersatz ? - Niemals ! Der Nachweis mit der erforderlichen "an Sicherheit grenzenden Wahrscheinlichkeit" wird natürlich wieder in keinem der EInzelfälle zu führen sein. Schlimm genug, wenn Dienstherren den Einsatz der Gesundheit im Rahmen der Arbeitstätigkeit anordnen. Das va banque - Spiel mit unserer Gesundheit zu zu lassen, ohne wenigstens irgendeinen Ausgleich dafür in Aussicht zu haben, kann doch letztlich nur grenzenlose Dummheit widerspiegeln.          

 

Fahren mit Solarfolie- Flächennutzung für vielfältige Stromgewinnung

 MOMA future vom 13.09.2018

(K)eine ökologische Alternative - Strohpellets

 

4) Leben im Haus, erbaut aus recyleten Baustoffen

Ausschnitt aus HeutePlus vom 06.09.2018

 

5) Innovationen bei der Versorgung mit Nahrungsmitteln - Tierfutter aus Fliegenlarven

Ausschnit aus HeutePlus vom 05.09.2018

 

Die Ergebnisse der Forschung würden es erlauben, zu einer weniger schadstoffbelasteten Umwelt beizutragen und die für Mensch, Tier und Pflanzen letzlich vernichtenden Einflüsse der Industrie abzumildern oder gar zu vermeiden.  Der Nobelpreis für Chemie 2018 wurde einem dreiköpfigen Forscherteam verliehen: (Er geht in diesem Jahr zur Hälfte an die US-Forscherin Frances Hamilton Arnold und zur anderen Hälfte an George Smith aus den USA und den Briten Gregory Winter für ihre Beiträge zur Entwicklung einer grünen chemischen Industrie)

Die Kraft der Evolution in Enzymen und Antikörpern

 

Bakterien als Chemiefabriken, die für uns Enzyme produzieren - die wichtigsten chemischen Werkzeuge unseres Lebens. Enzyme werden für Medikamente, aber auch für die Herstellung von Kunststoffen benötigt. Und noch viel besser:giftige und lebensbedrohliche Pestizide wie Glyphosat können grundsätzlich überflüssig und durch verträgliche Alternativen ersetzt werden! .....Wenn da nicht Großkonzerne wie z.B. die Bayer AG, die Milliarden Euro in die Übernahme von Monsanto und des Monopols am Markt für "Schädlingsbekämpfung" investiert haben, da einen dicken Strich durch die Umsetzung dieser durchaus möglichen grünen Alternative machen werden.